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Sonntag, 27. Oktober 2002


Salettl, der Big Brother Award und das Deutsche Requiem



Heute kurze Verzweiflung weil ich keine Munchi-Hilfs-Lebensmittel einkaufen konnte. Blöder Feiertag.

Dann mit C. rauf zum Salettl. Sonnenschein, enormer Hunger und Faulheit. Nachdem wir sicher zwei Stunden im Freien aufs Essen warten mussten und uns einige super 19. Bezirk Freakies inklusive Hunde anschauen mussten stand ich wirklich kurz vor dem Erschöpfungstod.

Danach im Raumschiff mit Sitzheizung durch den 19. gebraust und Häuser angeschaut. Das tat dem Kreuz, dem Hintern und mir als Ganzer gut.

Dann den Feiertag ausgetrickst und beim Billa am Franz Josephs Bahnhof Munchi-Hilfs-Lebensmittel eingekauft. Dass ganze mit dem spacigen Selbst-Scan, Selbst Service, Raumschiff Enterprise Phaser Ding bezahlt. Glück und Entspannung.

Dann kurz Werbeprogramm zu Hause angeschaut und die CD vom Christian Klein angehört.

Im Flex S. und M. getroffen, M. arbeitet jetzt für die ÖVP, und begeistert gewesen, dass der Big Brother Award erst um Stunden später gestartet ist und wir im Gegensatz zu S. unsere Knochen schon am Nachmittag verfroren haben und nicht vorm Flex, aber gerade deswegen voll mitgefeiert, mit Simon Davis. Am besten war die Performance der Monochrom Leute.

Dann ins WUK. Extreme Entspannung und trotzdem Begeisterung über Homegrown, ich schreib nur WA:RUM. Das hat mich so in die Vergangenheit geschleudert und dann war ich so zwischen Gegen-wart und den 80ern gefangen, dass ich mich gar nicht mehr ausgekannt habe. Dann am Schluss das schöne T-Shirt gegen Alkohol getauscht und am Schluss am Floor vom Fleance C. den Qa Tanz dirigiert. Die Mädels haben mitgemacht und die Freude war groß. Alles war nur mehr Qua Qua Qua.

Und dann am Schluss mit Brahms im Taxi nach Hause.

Auch Clara Schuhman konnte seine Liebe nicht erwidern. Ich bin das Deutsche Requiem.



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Samstag, 26. Oktober 2002


Extreme Entspannung und Architektur



Heute eigentlich der nette Freitag in der Arbeit. Nach dem Mittagessen beim Holzmann eine Salatschleuder für C. gekauft.

Nach der Arbeit voller Stress nach Hause, dann zum C. um noch irgendwie für das Tocotronic Konzert an der Abendkasse Karten zu ergattern.

Natürlich viel zu spät dran, nach dem ersten Bier bei C. den Plan verworfen, dafür morgen ins WUK. Ist auch fein. Dann die Stiegl Bock Bier vernichten, Wodka und Tupi, enorme Entspannung. Enormes Drogenproblem. Es gibt keine Drogen mehr.

Deshalb in die Wohnung von Ch. . Gutes Gras und gute Cocktails. Irgendwann ausgestiegen und extreme Entspannung. Die Geschäftsideen die ich mir in dieser Zeit ausgedacht habe bleiben natürlich ein Geheimnis, ich erwähne nur den Gewinn durchs Entspannung verkaufen, oder die Wohnkugeln auf dem Meeresboden, jedenfalls extreme Entspannung.

Danach ist noch sein Freund aus Zürich gekommen und dann war Aufbruch zum Würstelstand angesagt.

Irgendwie ist die Zeit beim C. schon nicht vergangen (kam 5 Minuten vor dem Zeitpunkt wieder aus dem Haus als wie ich ins Haus gegangen bin) und dass es jetzt zu Hause angelangt erst halb 1 wird, ist wirklich kaum zu glauben.



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Freitag, 25. Oktober 2002


World Of My Own



United states of mind in troubled times I couldn't find a better life Couldn't find my way inside Laughter and sirens' song, here I belong I couldn't tell right from wrong Where is this arriving from? I built a wall inside out of a lie Now I'm comfortably blind to what goes on outside

Here, in a world of my own everything's confused, harmlessly untrue Here I can almost live and forget you It is so unreal, world of ideals Even the illusions seem so clear

So hard to understand an unstable man I'm doing just the best I can to leave this fairyland Sorrows are easy to hide in states of mind All of a sudden I'm fine and everything's alright

Here, in a world of my own everything's confused, harmlessly untrue Here I can almost live and forget you It is so unreal, world of ideals Even the illusions seem so clear

I still like it maybe now and then Life, not so crazy with any kind of sense Only in here I get to see you again Sometimes I feel you Sometimes I meet the real you

Love, everything's confused, harmlessly untrue Here I can almost live and forget you It is so unreal, world of ideals Even the illusions seem so clear

Everything's confused, harmlessly untrue Here I can almost live and forget you It is so unreal, world of ideals Even the illusions seem so clear

The Crash, World Of My Own; 2000



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Donnerstag, 24. Oktober 2002


Die Welt wird immer verrückter



Heute eigentlich ein feiner Tag wo ich viel Spass mit M. und H. gehabt. Am Nachmitag mit E. telefoniert, sie hat jetzt endlich ein Zimmer gefunden.

Am Abend war ich eigentlich sehr auf ein Konzert in dem witzigen Lokal auf der Gumpendorfer Strasse eingeschworen, dass ich nie finde, und in dem heute irgend ein amerikanischer elektronischer Wunderwutzi spielen hätte sollen.

Doch C. hat mich mit einem wunderbaren und wirklich grenzgenialen Chiabata – Steak extrem angeschlagen und Bier und Wein und Gras haben mich dann von dem Vorhaben die Gumpi runterzulatschen abgebracht und statt dessen hat es mich gemeinsam mit Radiohead die Strassen zur Mariahilferstrasse raufgewandelt.

Und jetzt werd ich es wahrscheinlich nicht einmal mehr schaffen die Crash Songs, die ich mir gestern runtergesaugt habe, auf eine Minidisk zu bringen. Dann erspar ich mir wenigstens einen sentimentalen Tag in der Arbeit.

Und die Geiselnahme in Moskau. Nicht nur meine Welt wird immer komplizierter und ver- rückter.



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Willkommen im Legoland





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do 100108


sehe: woody allen höre: autos vorbeirauschen weil ich bei offener balkontüre in der küche rauche schmecke: gummibärli rieche: verrauchte wohnung fühle: rastlosigkeit trage: thailandhose (unten sommer) und wollpulli (oben winter) lese: kureishi/ das sag ich dir rauche: heute wenig hätte gerne: ein ende des wartens wäre gerne: in gesellschaft gute tat heute: die wildschweine besucht böse tat heute: die wohnung weiter ...
von nowhere @ 10.01.08, 23:30

do 291107


sehe: abschiede höre: immer dieselben lieder schmecke: bier rieche: nicht nach mir fühle: benommenheit rauche: ich fresse die zigaretten schon fast trage: graues kleid. schwarze strümpfe. schickes rosa unterkleid. lese: gerade ausgelesen: peter stamm/ an einem tag wie diesem. jetzt mache ich weiter mit: john von düffel/ beste jahre; und nebenbei blättere ich im decamerone hätte gerne: mehr ...
von nowhere @ 29.11.07, 19:23

anders.


das sehnen nach dem anders. nach dem wegrücken vom jetzt; wissend, dass die zufriedenheit nie zufriedenzustellen ist. sehnend nach einem alltag, der ohne der bestehende zu sein, ein alltag ist. mit grosser angst. und neugier. mut. der grösser wäre, wäre ich allein. sehnen nach dem anders: das präsent ist, kommen wird, und vielleicht gehen wird. die ...
von nowhere @ 13.11.07, 21:31

di 131107


sehe: mich älter werden rieche: keine vernunft schmecke: aufregung höre: lou reed/ perfect day fühle: morgen trage: lachend rauche: dauernd hätte gerne: zeit für alltag wäre gerne: die einzige gute tat heute = böse tat heute es wird: ich ein drittel jahrhundert alt und keinen tag klüger
von nowhere @ 13.11.07, 21:20

fr 021107


sehe: in meine träume höre: immer dieselben träumlieder schmecke: wieder mehr rieche: leider riechen träume nicht fühle: weiter lese: ein grosser esel trage: mein schlafendes kind hätte gerne: eine freifahrtkarte für die db bzw öbb wäre gerne: in wien gute tat heute: im wald spazieren gegangen böse tat heute: im wald spazieren gegangen es wird: ein waldbrand
von nowhere @ 03.11.07, 00:32

so 281007


sehe: wieder meine küche höre: leaving on a jetplane schmecke: eine angebrochene flasche burgenländischen rotweins rieche: nach letzter nacht fühle: das richtige rauche: österreichische nil (oder warens kim?) lese: die landschaft hinterm zugfenster trage: schwer hätte gerne: unendlich mehr zeit wäre gerne: dort gute tat heute: aus österreich zurückgekommen böse tat heute: alles, was ich derzeit tue, ist richtig es wird: bald ...
von nowhere @ 28.10.07, 19:57

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