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Dienstag, 7. Januar 2003


Hallo aus der Möbiusschleife



M.C. Eschers Wieder arbeiten. Der erste Tag im Büro. Und arg, die letzten zwei Wochen waren alles andere als fade und ereignislos. Doch sobald ich im Stiegenhaus einen Cafe trinke und eine Zigarette rauche kommt es mir, nicht nur mir, so vor, als ob ich nie von diesem Stiegenhaus und dem extrem schlechten Cafe weg war.

Grausam, als ob ich die letzten zwei Wochen sekundenschlafmäßig geträumt und gar nicht aus dem Stiegenhaus rausgekommen wäre. Das Stiegenhaus, kein Innen und Außen, kein Vorne und Hinten, sondern nur das Stiegenhaus. Ein Graus!



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Montag, 6. Januar 2003


Widerstand



http://www.bell-labs.com Wir insistieren darauf endlich richtig stur toleriert absolut naturgemäß danke

Chemicals will hit you Chemicals will knock you down Is it over cause you feel no pain Throwing me around You attack my head with numbers You tack my room with things of glass You attack my neighbours til youve found someone Whos cleaning up the mess You are no good Cause I know you cant sleep Til you know your overbearance makes me creep

Chemicals, The Notwist; 1998



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K..





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Sonntag, 5. Januar 2003


A day to repeat?



Am Naschmarkt einkaufen, es lebe der Indische Laden. Cafe trinken und Leute anschauen.

Der lebendigste Ort in Wien.

Danach ein wenig Musik Schauen, zufälligerweise noch Leute auf der Strasse getroffen und geplaudert. Dann auf der Mariahilfer Strasse nach Hause schlendern.

C. schaut vorbei. Danach zu einem Merkur fahren. Verschüttete Informationen freilegen und deshalb zum Merkur in den 17., Parhamerplatz oder so. Ein einhalb Stunden einkaufen, Leberkässemmel essen und dazu Bier trinken. Vor Jahren hätte man uns aus dem Geschäft geworfen. So wird es toleriert, wir schauen ja auch nicht wie Junkies aus und älter wie 14 sind wir auch schon.

Danach innerhalb zweier Minuten vom 17. zum Naschmarkt gefetzt, damit wir die restlichen Kräuter und Salate noch bekommen. Dann wieder das gleiche Lokal, ein Espresso und ein kleines Bier.

So verbringt man einen postmodernen Tag.

Und dann Stundenlanges Kochen, Trinken und Rauchen. Um drei in das Schneetreiben hinaus.

So verbringt man einen humanistischen Tag.

Sometimes, the last thing you want comes in first, Sometimes, the first thing you want never comes, And I know, the waiting is all you can do, Sometimes...



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A day to repeat?



Den Tag am Nachmittag mit einem Cafe am Westbahnhof begonnen. Als ich dann auf der Hälfe der Mariahilferstrasse war, hatte ich schon mit mindestens 10 Menschen telefoniert. Nach ein wenig Musik Schauen, zufälligerweise noch Leute auf der Strasse getroffen und geplaudert. Dann durch MQ zum Maria-Theresien Platz.

Der ruhigste Ort in Wien.

Im Dunklen am Maria-Theresien Platz sitzen kann alles, ein wenig die Stimmung als Nils Holgerson in Karlskrona von einem Bronzemann verfolgt wird und durch die finster verlassene Stadt irrt, am Maria-Theresien Platz sind kaum andere Menschen, die Leute die vorbeigehen werfen riesige Schatten auf die Fassaden der beiden Museen, der Soundtrack muss halt dazu passen. Zig Erinnerungen an allerlei Erlebnisse mit Parkanlagen. Schöne und Traurige. Der Sommer wird fein werden.

A Day to repeat, a day to live over and over again Day to repeat, A day to live over and over again



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Einträge

do 100108


sehe: woody allen höre: autos vorbeirauschen weil ich bei offener balkontüre in der küche rauche schmecke: gummibärli rieche: verrauchte wohnung fühle: rastlosigkeit trage: thailandhose (unten sommer) und wollpulli (oben winter) lese: kureishi/ das sag ich dir rauche: heute wenig hätte gerne: ein ende des wartens wäre gerne: in gesellschaft gute tat heute: die wildschweine besucht böse tat heute: die wohnung weiter ...
von nowhere @ 10.01.08, 23:30

do 291107


sehe: abschiede höre: immer dieselben lieder schmecke: bier rieche: nicht nach mir fühle: benommenheit rauche: ich fresse die zigaretten schon fast trage: graues kleid. schwarze strümpfe. schickes rosa unterkleid. lese: gerade ausgelesen: peter stamm/ an einem tag wie diesem. jetzt mache ich weiter mit: john von düffel/ beste jahre; und nebenbei blättere ich im decamerone hätte gerne: mehr ...
von nowhere @ 29.11.07, 19:23

anders.


das sehnen nach dem anders. nach dem wegrücken vom jetzt; wissend, dass die zufriedenheit nie zufriedenzustellen ist. sehnend nach einem alltag, der ohne der bestehende zu sein, ein alltag ist. mit grosser angst. und neugier. mut. der grösser wäre, wäre ich allein. sehnen nach dem anders: das präsent ist, kommen wird, und vielleicht gehen wird. die ...
von nowhere @ 13.11.07, 21:31

di 131107


sehe: mich älter werden rieche: keine vernunft schmecke: aufregung höre: lou reed/ perfect day fühle: morgen trage: lachend rauche: dauernd hätte gerne: zeit für alltag wäre gerne: die einzige gute tat heute = böse tat heute es wird: ich ein drittel jahrhundert alt und keinen tag klüger
von nowhere @ 13.11.07, 21:20

fr 021107


sehe: in meine träume höre: immer dieselben träumlieder schmecke: wieder mehr rieche: leider riechen träume nicht fühle: weiter lese: ein grosser esel trage: mein schlafendes kind hätte gerne: eine freifahrtkarte für die db bzw öbb wäre gerne: in wien gute tat heute: im wald spazieren gegangen böse tat heute: im wald spazieren gegangen es wird: ein waldbrand
von nowhere @ 03.11.07, 00:32

so 281007


sehe: wieder meine küche höre: leaving on a jetplane schmecke: eine angebrochene flasche burgenländischen rotweins rieche: nach letzter nacht fühle: das richtige rauche: österreichische nil (oder warens kim?) lese: die landschaft hinterm zugfenster trage: schwer hätte gerne: unendlich mehr zeit wäre gerne: dort gute tat heute: aus österreich zurückgekommen böse tat heute: alles, was ich derzeit tue, ist richtig es wird: bald ...
von nowhere @ 28.10.07, 19:57

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