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Freitag, 13. Dezember 2002
legomyego, 13. Dezember 2002 um 20:59:18 MEZ Das Rätsel um die Bauchnabel-Futzerl Ich bin das gesamte geschundene Menschenvolk. Mein Körper tut mir von den Zähnen, vom Kopf ganz zu schweigen, bis zu meinen Knöcheln weh. Und ich sollte noch unbedingt auf die Abschiedsparty von M. bevor er sich mit seiner Freundin für 18 Monate nach Madrid vertschüsst.
Ausserdem höre ich jetzt seit einer ein-dreiviertel Stunde per Repeat "Metarie" von Brendan Benson, und hüpfe wirr in meiner Wohnung herum...
Aber eines der vielen netten Dinge am gestrigen Abend war, dass auf dem Zeitungs-Genossenschafts-Fest zufällig die Rede auf meine Bauchnabel-Futzerl gekommen ist.
Keiner kannte das Phänomen Bauchnabel-Futzerl. Nein, diese Futzerl weisen keine Ähnlichkeit mit Ohren-Schmutz auf und müssten deshalb säuberlich aus meinem Bauchnabel gepullt werden.
Nein, diese Futzerl sind weiche kleine feine Stoffgewebe-Reste die auf wunderbare Weise morgens in meinem Bauchnabel zu finden sind. Die Farben dieser Futzerl reichen von hellgrau bis dunkelgrau, manchmal sind sie bläulich. Die Grösse bewegt sich von 2mm bis zu ca.einem halben cm.
Ich wüsste auch nicht dass ich irgendeine monströse Bauchnabel-Mutation hätte. Egal ob ich T-Shirts, Unterleiberl, Pullover oder was auch immer trage, hier und da sind diese Futzerl in der Früh in meinem Nabel.
Auch wenn ich mich gewaschen und mit jungfräulichen Nabel nackt ins Bett schlüpfe, manchmal ist dann nächsten Tag ein Futzerl da.
Und als ich von K. ihr wunderschönes Coca Cola Doserl aus New Yorker extra für die Aufbewahrung dieser Wunder-Futzerl geschenkt bekommen habe, sammle ich alle meine Bauchnabel-Futzerl und gebe sie mit religiösen Empfindungen in dieses Zauber-Doserl. Diese Dose samt Inhalt werde ich einmal meinen Kindern vererben, wenn ich nicht als einsamer Sonderling ende, der auf Parkbänken sitztend mit seinen Wunder-Futzerl spricht. Gibt es noch jemanden da draussen der Bauchnabel-Futzerl produziert? Montagmorgen, 13. Dezember 2002 um 16:37:24 MEZ Der schönste Ort in Wien Dorch der eigentliche Hammer war die, im Rahmen dieses Formats, gestellte Frage: "Wo würde ein Taxi hinfahren wenn man dem Fahrer sagt, er solle einen, ungeachtet der Finanzen, an die schönste Stelle in Wien bringen?"
Und diese Frage fesselte mich bis zum Einschlafen.
Wo ist der schönste Ort in Wien? Selbstverständlich könnte man behaupten jeder Ort hat Potential, man muss nur tolle Menschen um sich herum haben. Das stimmt sicher. Im konkreten denke ich hier an eine Geschichte von G., der einmal von einer Konversation mit einem kleinen Buben am Südbahnhof berichtete, die sinngemäß so verlief: G: Bist du glücklich?
kleiner B: Nein, ich bin vier. Eine ganz klare "Champagne Supernova" Situation, stell ich mir vor. In diesem Moment war sicher der abgefuckte Südbahnhof ein sehr schöner Ort: Denkwürdiger Sager in einem architektonischen Verbrechen mit Alkohol und einem netten Menschen an seiner Seite.
Aber dennoch glaube ich, dass man den Südbahnhof nicht als generell schönen Ort bezeichnen kann, er ist bestenfalls "unter Umständen" schön. Aber trotzdem muss es doch Plätze geben, die wegen ihrer selbst besuchenswert sind. Wenn ich spät abends heimkehre, dann zappe ich gleich nach dem Aufdrehen des Fernsehers auf den Telekabel-Kanal. Dort finden sich dann Live-Bilder aus der Wiener Nacht und ich liebe diese Bilder. Dazu läuft zumeist Reagge-Musik oder echt harte Schnulzen: Einfach unfassbar schön. Meine Lieblingseinstellung ist der Südblick der Kamera auf dem Phillips-Haus (Triesterstraße). Diese Aussicht geht absolut ins Nichts und verursacht ganz akutes Fernweh. Dazu scheinen die Lichter auf dem Haus dermaßen stark, dass über dem Bild so ein heller Schleier liegt. Das gibt dem Ganzen dann einen surrealen Touch.
Um ehrlich zu sein ist es schon vorgekommen, dass ich eine halbe Stunde nur vor dem blöden Telekabel-Kanal gesessen bin und verträumt den, im blöden Fernseher gefangenen, Nachthimmel bewundert habe. Leider bin ich noch nie am Dach des Phillips-Hauses gesessen, denn dann könnte ich beurteilen, ob das Taxi dorthin fahren sollte. Wunderschön ist sicherlich der Blick von diesem 70er Jahre Café am Ende der Höhenstraße. Die Stadttotalen sind zwar ein allseits bekannter Klassiker, nichtsdestotrotz gibt es hier einiges zu sehen. Jedes einzelne Gebäude in Wien ist konkret erfassbar. Zu dem ganzen Ambiente und dem Ausblick würde ich empfehlen: "What the world needs now is love" von Jackie Deshannon. Natürlich dürfen auch nicht die Discokugeljünger außer Acht gelassen werden, die im Moment voll auf ihre Kosten kommen.
Dazu ein kleiner Text:
"Ganz etwas anderes hat sich das MuseumsQuartier für den Winter gewünscht - und das Architektenduo PPAG damit befasst, den MQ-Hof zu gestalten. Die jungen Designer, die bereits die Electric Avenue im quartier21 gestaltet haben, erdachten sich ein Modulsystem, aus dem dann igluartige Häuschen gebaut wurden (im Sommer können die Teile als Bänke genutzt werden). Als Bruch zum cool-kantigen Design versahen die Architekten die weißen Punsch-"Hütten" mit extrem kitschigen schmiedeeisernen Toren.
Während Weihnachten im MQ eigentlich nicht so thematisiert werden sollte, haben die Betreiber der Hütten dann doch ein bisschen zu Glitzerkugel und Lichterkette gegriffen und ihre geräumigen Buden innen ausgeschmückt. Der Architekturkritiker über das auffällige Raumkonzept: "Zwei junge Architekten, Anna Popelka und Georg Poduschka, haben hier versucht, etwas daraus zu machen. Ich mag die beiden sehr gern, beide sind sehr engagiert, mir ist es aber egal, ob jetzt so eine Hütte oder eine andere dort steht. Für mich ist es ein aufgemotztes Thema, aus einer Mücke wird ein Elefant gemacht." Nun möchte ich abschließen noch passend zum Thema eine Frage stellen, die für mich seit etwa einem Jahr unbeantwortet ist:
Es gibt ein Lied mit der Textzeile "Der schönste Platz in Wien ist der Eilzug nach Berlin" oder so ähnlich und ich weiß nicht von wem das ist. Für entsprechende Information wäre ich natürlich wahnsinnig dankbar. Nun warte ich sehnsüchtig auf mein Weihnachtsgeld um in weiterer Folge schnellst möglich zum nächsten Taxistand zu eilen. legomyego, 13. Dezember 2002 um 03:57:24 MEZ Heisenberg´sche Unschärfe Dann ins Ramien und mit L. und dem Rest der Parallelveranstaltung vesumpert. Exorbitanter Lampions-Alarm im Zauberland. Die Heisenberg´sche Unschärfe hat auch nicht gerade dazu beigetragen, den kosmischen Wirbel unterhalb der Gumpendorfer Strasse zu entschärfen. Link |
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do 100108 sehe: woody allen höre: autos vorbeirauschen weil ich bei offener balkontüre in der küche rauche schmecke: gummibärli rieche: verrauchte wohnung fühle: rastlosigkeit trage: thailandhose (unten sommer) und wollpulli (oben winter) lese: kureishi/ das sag ich dir rauche: heute wenig hätte gerne: ein ende des wartens wäre gerne: in gesellschaft gute tat heute: die wildschweine besucht böse tat heute: die wohnung weiter ... von nowhere @ 10.01.08, 23:30 do 291107 sehe: abschiede höre: immer dieselben lieder schmecke: bier rieche: nicht nach mir fühle: benommenheit rauche: ich fresse die zigaretten schon fast trage: graues kleid. schwarze strümpfe. schickes rosa unterkleid. lese: gerade ausgelesen: peter stamm/ an einem tag wie diesem. jetzt mache ich weiter mit: john von düffel/ beste jahre; und nebenbei blättere ich im decamerone hätte gerne: mehr ... von nowhere @ 29.11.07, 19:23 anders. das sehnen nach dem anders. nach dem wegrücken vom jetzt; wissend, dass die zufriedenheit nie zufriedenzustellen ist. sehnend nach einem alltag, der ohne der bestehende zu sein, ein alltag ist. mit grosser angst. und neugier. mut. der grösser wäre, wäre ich allein. sehnen nach dem anders: das präsent ist, kommen wird, und vielleicht gehen wird. die ... von nowhere @ 13.11.07, 21:31 di 131107 sehe: mich älter werden rieche: keine vernunft schmecke: aufregung höre: lou reed/ perfect day fühle: morgen trage: lachend rauche: dauernd hätte gerne: zeit für alltag wäre gerne: die einzige gute tat heute = böse tat heute es wird: ich ein drittel jahrhundert alt und keinen tag klüger von nowhere @ 13.11.07, 21:20 fr 021107 sehe: in meine träume höre: immer dieselben träumlieder schmecke: wieder mehr rieche: leider riechen träume nicht fühle: weiter lese: ein grosser esel trage: mein schlafendes kind hätte gerne: eine freifahrtkarte für die db bzw öbb wäre gerne: in wien gute tat heute: im wald spazieren gegangen böse tat heute: im wald spazieren gegangen es wird: ein waldbrand von nowhere @ 03.11.07, 00:32 so 281007 sehe: wieder meine küche höre: leaving on a jetplane schmecke: eine angebrochene flasche burgenländischen rotweins rieche: nach letzter nacht fühle: das richtige rauche: österreichische nil (oder warens kim?) lese: die landschaft hinterm zugfenster trage: schwer hätte gerne: unendlich mehr zeit wäre gerne: dort gute tat heute: aus österreich zurückgekommen böse tat heute: alles, was ich derzeit tue, ist richtig es wird: bald ... von nowhere @ 28.10.07, 19:57 |
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