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Montag, 9. Dezember 2002


Silbriges Wunder Glücks Dings



Fa. hat mir den Tag geretet, dann noch mit Co. telefoniert. Dann Punch mit C. am MQ. Ich liebe den Kunsthallen Iglu und könnte stundenlang punchtrinkender weise drinnenhängen und die Discokugel und die Silberkugeln anschauen und immer punchiger werden bis ich am Schluss ein kleines Punchkrapferl bin, dass sich zwischen der Diskokugel und kleinen tanzenden Elfen und Engerl dreht.

Hab mich am Schluss direkt darauf gefreut, dass meine Eltern zuhause auf mich warten.



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Graz, latent surreal.



www.blue-moon.cc Nud. hat auf dem Altar der großen heiligen Diskokugel die schönsten Musikstücke geopfert die man sich zu Glühwein und Rum nur wünschen kann, Zeitlupen-Ausdruckstänzer und danach verschlossene Tanzlokale. Graz war ein surrealer Traum aus Weihnachtsprojektionen, Running Sushi, Blue Moon, Diskokugeln, Punch und Glühwein, Stadtpark, kilometerlangen Wanderungen um fünf Uhr früh zu Tankstellen um Munchie-Süßigkeiten aufzustellen, Busse die nicht fahren und Taxis die nicht warten.

Weiter Zug geträumt um dann Sonntags um 23:15 auf die Realität, in Form meiner Eltern, zu stoßen.



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Schatten und schöne Grüsse vom Christkind



Freitag. Viel zu spät von der Arbeit nach Hause, ich fahre ja übers Wochenende nach Graz. Da aber meine Eltern übers Wochenende nach Wien kommen unbedingt noch in die Wohnung und kurz Sachen wegräumen und die Wohnung Eltern-allein-zu-hause tauglich machen. Das Gras das am Schneidbrett in der Küche liegt noch schnell entsorgt und zum Zug gehetzt.

Im Abteil zwei junge Mädchen die sich die ganze Zeit bis nach Mürzzuschlag gegenseitig die Rücken massiert haben. Danach alleine im Abteil. Das Fenster auf und in die vorbeiziehende Zugnacht hinausgeträumt. Viel über vergangene Zugfahrten nachdenken müssen und am Schluss hab ich einen Zettel von den beiden Masseurinnen gefunden auf dem sie mir mit leuchtgrünen Filzstift „Schöne Grüsse vom Christkind“ geschrieben haben.

schatten werfen keine schatten deine worte waren mir lange im gedächtnis manchmal war es lästig wenn wir beide eng umschlungen mit an starrsinn grenzender beharrlichkeit zeitgleich in die mitte eines zwischenreichs uns ziehen ließen blumen sprießen an den rändern dieses pfades der verschlungen und nicht gerade in die tiefen dessen führte was wir beide noch nicht kannten aber instinktiv verstanden

denn wir wissen ganz bestimmt dass wir beide schatten sind

diese werfen diese nicht man kann sich selber nicht erlangen der grund vor uns war schwarz vor augen wir verlangen eine wiederholung dessen gegen das vergessen was wir waren noch vor jahren

denn wir wissen ganz bestimmt dass wir beide schatten sind

manchmal wenn wir liegen in einem zustand des erwachens zwischen nacht und tag dann müssen wir fast lachen über den umkreis dieser unheimlichen sachen über die blitze der erinnerung die wie um uns zu dem zu machen was wir heute sind uns so umfahren so wie diese hellen strahlen

denn wir wissen ganz bestimmt dass wir beide schatten sind

Tocotronic, Schatten werfen keine Schatten; 2002



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Freitag, 6. Dezember 2002




So I'm waiting for this test to end so these lighter days can soon begin I'll be alone but maybe more carefree like a kite that flies so effortlessly I was afraid to be alone now I'm scared that's how I like to be all these faces - none the same how can there be so many personalities so many lifeless empty hands so many hearts & great demands but now my sorrow seems so far away until I'm taken by these bulbs of pain but I turn them off & tuck them away till these rainy days that make them stay & then I'll cry so hard to these sad songs & the words still ring once here now I'm gone & they echo through my head every day & I don't think they'll ever go away just like thinking of your childhood home but we can't go back we're on our own but I'm about to give this one more shot & find it in myself or find it in my soul

So we're speeding towards that time of the year to the day that marks that you're not here & I think I want to be alone so please understand that I don't answer the phone I'll just sit & stare at my deep blue walls until I can't see nothing at all only particles some fast some slow all my eyes can see is all I know but I'm about to give this one more shot & find it in my soul or find it in myself

AZURE RAY/November



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smooth as smooth can be. mit haselnüssen, preferably.



vorgestern war ich ganz smooth. all die tragödien rund um mich perlten an mir ab als hätte ich einen gelben regenmantel angehabt. sogar den fahrscheinkontrolloren gegenüber war ich komplett souverän, ich bestrafte sie mit eiskalter gleichgültigkeit beim aufnehmen meiner daten.

gestern stellte ich fest, daß ich nicht wirklich arbeite, sondern teil einer reality-show mit namen "the office" bin. gleich schaut alles ganz anders aus, hurra. die dramen gehen weiter. am abend dann erst achterln mit a. in der shultz, dann treffen mit e. wir krallten uns an der kommunistenbar fest und fanden uns gegenseitig grossartig. grossartig!

heute ist nikolaus. ich hätte gerne drei haselnüsse, die kämen genau richtig.

aber heute kopfweh. to be expected after a night out with e.



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do 100108


sehe: woody allen höre: autos vorbeirauschen weil ich bei offener balkontüre in der küche rauche schmecke: gummibärli rieche: verrauchte wohnung fühle: rastlosigkeit trage: thailandhose (unten sommer) und wollpulli (oben winter) lese: kureishi/ das sag ich dir rauche: heute wenig hätte gerne: ein ende des wartens wäre gerne: in gesellschaft gute tat heute: die wildschweine besucht böse tat heute: die wohnung weiter ...
von nowhere @ 10.01.08, 23:30

do 291107


sehe: abschiede höre: immer dieselben lieder schmecke: bier rieche: nicht nach mir fühle: benommenheit rauche: ich fresse die zigaretten schon fast trage: graues kleid. schwarze strümpfe. schickes rosa unterkleid. lese: gerade ausgelesen: peter stamm/ an einem tag wie diesem. jetzt mache ich weiter mit: john von düffel/ beste jahre; und nebenbei blättere ich im decamerone hätte gerne: mehr ...
von nowhere @ 29.11.07, 19:23

anders.


das sehnen nach dem anders. nach dem wegrücken vom jetzt; wissend, dass die zufriedenheit nie zufriedenzustellen ist. sehnend nach einem alltag, der ohne der bestehende zu sein, ein alltag ist. mit grosser angst. und neugier. mut. der grösser wäre, wäre ich allein. sehnen nach dem anders: das präsent ist, kommen wird, und vielleicht gehen wird. die ...
von nowhere @ 13.11.07, 21:31

di 131107


sehe: mich älter werden rieche: keine vernunft schmecke: aufregung höre: lou reed/ perfect day fühle: morgen trage: lachend rauche: dauernd hätte gerne: zeit für alltag wäre gerne: die einzige gute tat heute = böse tat heute es wird: ich ein drittel jahrhundert alt und keinen tag klüger
von nowhere @ 13.11.07, 21:20

fr 021107


sehe: in meine träume höre: immer dieselben träumlieder schmecke: wieder mehr rieche: leider riechen träume nicht fühle: weiter lese: ein grosser esel trage: mein schlafendes kind hätte gerne: eine freifahrtkarte für die db bzw öbb wäre gerne: in wien gute tat heute: im wald spazieren gegangen böse tat heute: im wald spazieren gegangen es wird: ein waldbrand
von nowhere @ 03.11.07, 00:32

so 281007


sehe: wieder meine küche höre: leaving on a jetplane schmecke: eine angebrochene flasche burgenländischen rotweins rieche: nach letzter nacht fühle: das richtige rauche: österreichische nil (oder warens kim?) lese: die landschaft hinterm zugfenster trage: schwer hätte gerne: unendlich mehr zeit wäre gerne: dort gute tat heute: aus österreich zurückgekommen böse tat heute: alles, was ich derzeit tue, ist richtig es wird: bald ...
von nowhere @ 28.10.07, 19:57

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