var imgWindow = ""; function openPopup(img, width, height) { if (img && width && height) { width = Math.min(width + 36, 640); height = Math.min(height + 30, 480); if (imgWindow.location && !imgWindow.closed) imgWindow.close(); imgWindow = window.open(img, "imgWindow" + width + height, "toolbar=no,location=no,directories=no,status=no,scrollbars=yes,resizable=yes,width=" + width + ",height=" + height); // imgWindow.focus(); } } // -->
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Dienstag, 11. Februar 2003
legomyego, 11. Februar 2003 um 23:37:01 MEZ How can I explain personal pain Gestern war noch meine geistige Rettungskapsel: sofort das Büro zu verlassen, alles Geld flüssig machen und rein in einen Flieger und ab nach Indien. Wenn ich an irgendeiner Krankheit draufgehen würde, wunderbar, dann hätte ich es hinter mir!
Heute wäre das gar nicht mehr gegangen. Ich hätte schon beim Check-in in Wien irgendeiner doofen Bodenpersonalsfrau das Ohr abgebissen und wäre von einem Spezial-Airport-Sicherheitspolizisten so nebenbei erschossen worden.
Nicht einmal mein Blut und meine Gedärme würden irgendeinen Teppich verdrecken und meinen Hass auf diese Weise für kurze oder längere Zeit nach Ganz-Aussen tragen, sie würden meinen Dreck ganz easy wegputzen und meinen letzten Abdruck airport-industrie-mäßig verglänzen. So schaut es bei mir derzeitig inwendig aus. Einer der wenigen Lichtblicke war der Vorspann des Films über Frank Abagnale Jr..
Zum verlieren, wenn es leider auch nur kurze Zeit dauert.
Sein Leben finde ich auch extrem interessant, direkt ein Howard Marks Begeisterungsanfall durchzog mich, auch wenn er jetzt angeblich ein ziemlicher Fundi geworden ist und sich für Law, Order und Monogamie stark macht. What's wrong, What's right
Y'know people don't care when they hate their life
Violent Femmes Montagmorgen, 11. Februar 2003 um 16:43:11 MEZ In my mind my dreams are real Oasis are on the verge of signing a 30 million pound six-album deal with Sony Records. Noel Gallagher, brother Liam and the band will get 5 million per album, including one recording of a gig.
News of the World Dank einer ausgiebigen Lieblingslieder-Session spät abends ist es wieder einmal soweit: ich bin voll in eine David Bowie Phase gekippt.
Jetzt höre ich in "Heavy Rotation" sämtliche Bowie Alben, entwickle selbst für "Tonight" und "Dancing in the streets" stürmische Begeisterung und frage mich, wie viel Tantiemen David Bowie wohl von Oasis für den zigfachen Klau von "All the young Dudes" bekommt. In den kommenden Tagen werde ich wahrscheinlich zum fünfzigsten Mal Velvet Goldmine anschauen und in weiterer Folge beschließen, von nun an ein echter Glamrocker zu sein. Danach wirds wieder mal Zeit für ein New Order - Phase. tiefseefisch, 11. Februar 2003 um 12:58:56 MEZ liste #7 12.59 bin: ruhig. nachdenklich.
habe: wunderbare tage vor mir und hinter mir. an der isar.
trinke: kaffee
esse: brezn.
höre: menschen sich streiten bei irgendeiner blöden talkshow.
lese: die zeit
sehe: eine zimmerpflanze, zwei laptops, einen französischen weinpflückerhut, eine karte der alpen.
fühle: glueck.
möchte: die zeit anhalten.
plane: heute abend schwimmen im jugendstilbad.
worte im kopf: if not now, then when?
denke nach: darüber, ob das jetzt ein entscheidender moment in der geschichte der menschheit/in der geschichte meiner person ist tiefseefisch, 11. Februar 2003 um 12:38:36 MEZ we could have been the evil ones. but we only dropped a coin. samstag war ja hier an der tiefseefisch-außenstelle nicht nur brutal-schneefall, sondern auch hektische sicherheitskonferenz. den ersten demo-treffpunkt fand ich nett, pensionisten, familien, grüne mit anti-stickern, alle gut gelaunt, die polizisten trugen graue wollmützen und lächelten. alles sehr friedlich, alles sehr wir-sind-eine-große-familie-und-wollen-gutes. wir stiefelten dann durch die innenstadt, irgendwo mussten die autonomen krachmacher ja sein, und prompt gelangten wir an die ersten polizeiabsperrungen, was tun? nicht lang zögern, einfach nett fragen ob wir denn da nicht durchdürften, wir wären ja nur touristen und wollten ja nur zurück zum auto, und überhaupt, ja, ausweis hamma, und schon waren wir drin in der verbotenen sperrzone, haben die lieben jungen polizisten wohl ein bisserl überrumpelt. ja, und dann wurde es echt ein bisserl spooky, abgesperrte, menschenleere straßen, totenstille, tiefschnee, überall schweigende polizisten, die in gruppen herumstanden und uns mit blicken durchbohrten. in der luft nur überall rückkoppelungsgeräusche, nicht auszumachen, woher die kamen, wanzen überall, das checkten wir sofort. wir stießen bis zur rückseite des bayrischen hofes vor, quasi dreissig meter luftlinie zu rumsfeld und co, ich hysterisch kichernd, x immer ruhiger werdend,als plötzlich, aus dem nichts, ein polizist auf uns zulief mit den worten: ihr habt da was verloren! und drei meter hinter uns etwas aufhob, es kurz untersuchte und uns dann nachtrug: ein geldstück. war wohl aus meiner tasche gefallen, ich hatte nix bemerkt, hörte man auch nicht auf dem schnee aufschlagen, war auch nicht wichtig, nur, im nachhinein betrachtet: man hatte uns da wohl schon ordentlich beobachtet, und wann hat mir mal ein polizist ne münze hinterhergetragen? wir stolperten dann wieder raus aus der verbotenen zone, guckten uns noch kurz den rest der demo an und verschwanden, um uns leberkässemmeln zu kaufen und ein paar wände hochzuklettern. gestern war dann die liebe a. hier und pläne hingen plötzlich in der luft, ja, warum eigentlich nicht die stadt wechseln, was will man eigentlich noch in wien, wärs nicht an der zeit, sich selber komplett neu zu erfinden, alles neu zu machen, von vorne zu beginnen, auszutesten, ob man das noch kann? sich auf sich selber reduzieren, die öffis durchschauen, ein lieblingskaffeehaus finden, eine neue adresse haben, einen neuen rhythmus riskieren, sich aus der alten fadesse lösen, beim durchschauen des veranstaltungskalenders kribbeln empfinden, offen sein, hinter einem lächeln einfach nur ein lächeln vermuten, wohnungen anschauen, jobinserate durchforsten, neu durchatmen. if not now, then when?
und warum eigentlich nicht? denkaufgabe: was hält mich in wien? |
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