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Montagmorgen, 2. Januar 2003 um 17:10:47 MEZ La la la la Gegen Neun losgestartet, um auf ein kleines Festchen zu gehen. Gastgeberin mir unbekannt, jedoch Studienkollegin meiner lieben J.
Ankunft am Schwedenplatz: Die ersten Psychos mit verdammt kurzen Haaren brüllen herum und schmeißen Schweizerkracher auf alles was sich bewegt.
Rasanter Fußmarsch weg von diesem Ort. Dann Ankunft bei der Party. Megaviel zum Fressen dazu Topgetränkeaustattung.
Erstes Gespräch. Nachdem interessante Details wie Studienerfolg und beruflicher Werdegang abgeklärt sind versuche ich gleich mal ein gutes Gespräch auf die Beine zu stellen. "Ist euch die Festivität Silvester wichtig?" (Hochphilosophisch!)
Antwort: "Nein, natürlich nicht. Ich find das Scheiße, weil das Ganze nur erfunden wurde um viel Kohle zu machen." Daraus resultiert rascher Zimmerwechsel. Ab ins Zimmer der Gastgeberin. Angenehm beleuchtet, gute Musik und ganz allgemein nette Atmosphäre. Es stellt sich heraus, dass eigentlich lauter sympathische Menschen diese Party frequentieren. Eigentlich schade, dass wir schon nach eineinhalb Stunden gehen, um aufs Land rauszukommen.
Ab zum Südbahnhof. Am Weg nur niemand in die Augen sehen. Derjenige könnte sich ja provoziert fühlen und einem zwei Tonnen Schweizerkracher in den Kragen stopfen. Beim Bahnhof angekommen stellt sich heraus, dass wir uns in der Zeit geirrt haben. Resultat: Ich feiere mit meiner lieben J. magische Silvester in einem komplett leeren, fahrenden Zug irgendwo mit Blick auf die Stadt und zahlreichen Feuerwerksfontänen. Wir zelebrieren Silvester mit Tausenden Menschen wenngleich unser Aufenthaltsort total exklusiv ist.
Anstatt mit Sekt wird mit Bier angestoßen und unser Ausblick hat was stummfilmartikes. Wir sehen die Stadt zwar feiern sind aber zu weit weg, um den Lärm wahrzunehmen. Alles findet vor einem tiefschwarzen Himmelhintergrund statt und man sieht sogar die Sterne. Fucking Mega.
Die Hysterie Fremder bleibt uns erspart. Dafür können wir relaxt und echt zufrieden drinken und zuschaun und glücklich sein, dass wir das alles gemeinsam erleben. Am Land angekommen holt uns ein kleiner Van ab.
Mit an Bord: Wummernder Technosound, ein Männermodel (allseits bekannt aus weitverbreiteten Printsujets), seine Freundin (Gastgeberin), der Bruder des Models (Das Klonen funktioniert - Modelbruder wirkt, als ob er zehn Kilo Make Up trägt) und noch ein paar andere Leute.
Im Haus angekommen möchte bei mir nicht mehr so recht Stimmung aufkommen. Ich hatte mein tolles Silvester-Erlebnis, darum ein definitiver Motivationseinbruch.
Kurzes Gespräch über Wasserbetten, ein bisschen futtern und weitersaufen und dann ab nach Hause. Wir wandern durch die Nacht, durchqueren dabei einen herrlichen Park und sind müde. Es waren schöne Silvester. |
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do 100108 sehe: woody allen höre: autos vorbeirauschen weil ich bei offener balkontüre in der küche rauche schmecke: gummibärli rieche: verrauchte wohnung fühle: rastlosigkeit trage: thailandhose (unten sommer) und wollpulli (oben winter) lese: kureishi/ das sag ich dir rauche: heute wenig hätte gerne: ein ende des wartens wäre gerne: in gesellschaft gute tat heute: die wildschweine besucht böse tat heute: die wohnung weiter ... von nowhere @ 10.01.08, 23:30 do 291107 sehe: abschiede höre: immer dieselben lieder schmecke: bier rieche: nicht nach mir fühle: benommenheit rauche: ich fresse die zigaretten schon fast trage: graues kleid. schwarze strümpfe. schickes rosa unterkleid. lese: gerade ausgelesen: peter stamm/ an einem tag wie diesem. jetzt mache ich weiter mit: john von düffel/ beste jahre; und nebenbei blättere ich im decamerone hätte gerne: mehr ... von nowhere @ 29.11.07, 19:23 anders. das sehnen nach dem anders. nach dem wegrücken vom jetzt; wissend, dass die zufriedenheit nie zufriedenzustellen ist. sehnend nach einem alltag, der ohne der bestehende zu sein, ein alltag ist. mit grosser angst. und neugier. mut. der grösser wäre, wäre ich allein. sehnen nach dem anders: das präsent ist, kommen wird, und vielleicht gehen wird. die ... von nowhere @ 13.11.07, 21:31 di 131107 sehe: mich älter werden rieche: keine vernunft schmecke: aufregung höre: lou reed/ perfect day fühle: morgen trage: lachend rauche: dauernd hätte gerne: zeit für alltag wäre gerne: die einzige gute tat heute = böse tat heute es wird: ich ein drittel jahrhundert alt und keinen tag klüger von nowhere @ 13.11.07, 21:20 fr 021107 sehe: in meine träume höre: immer dieselben träumlieder schmecke: wieder mehr rieche: leider riechen träume nicht fühle: weiter lese: ein grosser esel trage: mein schlafendes kind hätte gerne: eine freifahrtkarte für die db bzw öbb wäre gerne: in wien gute tat heute: im wald spazieren gegangen böse tat heute: im wald spazieren gegangen es wird: ein waldbrand von nowhere @ 03.11.07, 00:32 so 281007 sehe: wieder meine küche höre: leaving on a jetplane schmecke: eine angebrochene flasche burgenländischen rotweins rieche: nach letzter nacht fühle: das richtige rauche: österreichische nil (oder warens kim?) lese: die landschaft hinterm zugfenster trage: schwer hätte gerne: unendlich mehr zeit wäre gerne: dort gute tat heute: aus österreich zurückgekommen böse tat heute: alles, was ich derzeit tue, ist richtig es wird: bald ... von nowhere @ 28.10.07, 19:57 |
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