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Retracing your steps until you know



So, wieder ein Kunststück zu Wege gebracht: Silvester mit einer schönen und aufregenden Frau feiern, auf einer Dachterrasse im Ersten, mit illustren Mit-Abschied-vom-Jahr-Nehmern. So einfach geht das nicht.

Da ist es ja viel kurzweiliger den Psycho raushängen zu lassen und jetzt alleine dasitzen, schon am frühen Nachmittag den Champagner zu trinken und über die ferne und doch so nahe, surreal anmutende, erste Jahreshälfte und die fast Angst machende zweite chaotische Jahreshälfte nachzudenken.

Schön wär es wenn ich die Dinge so nehmen könnte und nicht überall das Quäntchen Zauber, das geheimnisvolle Spezielle, Suchen und als fehlend Feststellen müsste.

Schuld dran sind sicher die Jahre mit den Smiths und mit Blumfeld und dass sie im Goethe Institut in Tunis nur Gustav Mahler und die Neubauten und Hesse und Kakfka gehabt haben. Wie soll man da jeweils glücklich und zufrieden werden?

Der Champus schmeckt nicht schlecht, mag das Alles Alles ist und Nichts Nichts, oder dass wenigstens Nichts Alles ist oder Alles Nichts ist.

Have no fear your wounds will heal



    
 


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do 100108


sehe: woody allen höre: autos vorbeirauschen weil ich bei offener balkontüre in der küche rauche schmecke: gummibärli rieche: verrauchte wohnung fühle: rastlosigkeit trage: thailandhose (unten sommer) und wollpulli (oben winter) lese: kureishi/ das sag ich dir rauche: heute wenig hätte gerne: ein ende des wartens wäre gerne: in gesellschaft gute tat heute: die wildschweine besucht böse tat heute: die wohnung weiter ...
von nowhere @ 10.01.08, 23:30

do 291107


sehe: abschiede höre: immer dieselben lieder schmecke: bier rieche: nicht nach mir fühle: benommenheit rauche: ich fresse die zigaretten schon fast trage: graues kleid. schwarze strümpfe. schickes rosa unterkleid. lese: gerade ausgelesen: peter stamm/ an einem tag wie diesem. jetzt mache ich weiter mit: john von düffel/ beste jahre; und nebenbei blättere ich im decamerone hätte gerne: mehr ...
von nowhere @ 29.11.07, 19:23

anders.


das sehnen nach dem anders. nach dem wegrücken vom jetzt; wissend, dass die zufriedenheit nie zufriedenzustellen ist. sehnend nach einem alltag, der ohne der bestehende zu sein, ein alltag ist. mit grosser angst. und neugier. mut. der grösser wäre, wäre ich allein. sehnen nach dem anders: das präsent ist, kommen wird, und vielleicht gehen wird. die ...
von nowhere @ 13.11.07, 21:31

di 131107


sehe: mich älter werden rieche: keine vernunft schmecke: aufregung höre: lou reed/ perfect day fühle: morgen trage: lachend rauche: dauernd hätte gerne: zeit für alltag wäre gerne: die einzige gute tat heute = böse tat heute es wird: ich ein drittel jahrhundert alt und keinen tag klüger
von nowhere @ 13.11.07, 21:20

fr 021107


sehe: in meine träume höre: immer dieselben träumlieder schmecke: wieder mehr rieche: leider riechen träume nicht fühle: weiter lese: ein grosser esel trage: mein schlafendes kind hätte gerne: eine freifahrtkarte für die db bzw öbb wäre gerne: in wien gute tat heute: im wald spazieren gegangen böse tat heute: im wald spazieren gegangen es wird: ein waldbrand
von nowhere @ 03.11.07, 00:32

so 281007


sehe: wieder meine küche höre: leaving on a jetplane schmecke: eine angebrochene flasche burgenländischen rotweins rieche: nach letzter nacht fühle: das richtige rauche: österreichische nil (oder warens kim?) lese: die landschaft hinterm zugfenster trage: schwer hätte gerne: unendlich mehr zeit wäre gerne: dort gute tat heute: aus österreich zurückgekommen böse tat heute: alles, was ich derzeit tue, ist richtig es wird: bald ...
von nowhere @ 28.10.07, 19:57

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