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legomyego, 14. November 2002 um 23:47:26 MEZ Veränderung ist gleich Glück Ich sitze jetzt wie ein fetter Buddha am Notebook im Wohnzimmer, bequem auf einem alten Thonet Sessel sitzend, aus dem Schlafzimmer tönt FM4 und mir vis-a-vis läuft der Fernseher. Ich bin glücklich. Und wie wie kann ich darüber glücklich sein? Angefangen hat alles, dass meine Eltern heute auf einem Kurzbesuch in Wien waren. Eigentlich ein Grund unglücklich oder zumindest genervt zu sein. Aber mein Vater hat mir als Geschenk einen wunderschönen alten Beomaster 900 mitgebracht. Wunderschönes Design, schaut aus wie neu und funktioniert prächtig. Na gut. Ich stelle das Teil im Schlafzimmer auf den Boden, frühstücke mit meinen Eltern und komme dann drei Stunden zu spät in die Arbeit.
Am Nachmittag ruft meine Mama an. Sie hätten da ein dunkles Holztischerl gesehen, ob sie mir das kaufen sollten. Schwerste Bedenken meinerseits; doch nach minutiösen Ausfrageversuchen bat ich dieses alte Tischerl zu kaufen. Als ich dann nach Hause kam volles Glück, das Tischerl entpuppte sich als der perfekte schlanke dunkle Hartholztisch mit einer Rauchglasplatte obenauf, der Radio und der Tisch verschmelzen zu einer Einheit aus dem Jahre 1964.
Doch nun volle Verzweiflung. So konnte ich den Tisch mit Radio nicht stehen lassen. Der perfekte Platz musste gefunden werden. Da auf dem perfekten Platz schon das Dreckstischerl mit dem Notebook stand, wo ich mir immer höchst asketisch auf dem Boden sitzend, die Füße einschlafen ließ. Vom Schlafzimmer ins Wohnzimmer, der riesige Tisch muss weg, wohin damit. Ins Schlafzimmer, nicht so gut, vielleicht könnte ich die Matratze auf den Tisch drauflegen, Tisch ins Vorzimmer, Sofa aus dem Vorzimmer in das Wohnzimmer, mache ich aus dem Schlafzimmer ein Esszimmer, mache ich aus dem Vorzimmer ein Esszimmer, aus dem Wohnzimmer ein Musikzimmer und aus dem Schlafzimmer ein...
Mitten drin in meinem Umräumen kommt C. vorbei. Rotwein auf, Musik laut, verschieb, vermess, installier und montier, verzweifle und lache...
Und jetzt ist es perfekt. Ich muss nur ungefähr sieben Möbelstücke in den Keller fahren und dann ist es vollendet. Bis zum nächsten Verändern.
Ein Bett wollte ich eigentlich auch schon seit langem. |
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do 100108 sehe: woody allen höre: autos vorbeirauschen weil ich bei offener balkontüre in der küche rauche schmecke: gummibärli rieche: verrauchte wohnung fühle: rastlosigkeit trage: thailandhose (unten sommer) und wollpulli (oben winter) lese: kureishi/ das sag ich dir rauche: heute wenig hätte gerne: ein ende des wartens wäre gerne: in gesellschaft gute tat heute: die wildschweine besucht böse tat heute: die wohnung weiter ... von nowhere @ 10.01.08, 23:30 do 291107 sehe: abschiede höre: immer dieselben lieder schmecke: bier rieche: nicht nach mir fühle: benommenheit rauche: ich fresse die zigaretten schon fast trage: graues kleid. schwarze strümpfe. schickes rosa unterkleid. lese: gerade ausgelesen: peter stamm/ an einem tag wie diesem. jetzt mache ich weiter mit: john von düffel/ beste jahre; und nebenbei blättere ich im decamerone hätte gerne: mehr ... von nowhere @ 29.11.07, 19:23 anders. das sehnen nach dem anders. nach dem wegrücken vom jetzt; wissend, dass die zufriedenheit nie zufriedenzustellen ist. sehnend nach einem alltag, der ohne der bestehende zu sein, ein alltag ist. mit grosser angst. und neugier. mut. der grösser wäre, wäre ich allein. sehnen nach dem anders: das präsent ist, kommen wird, und vielleicht gehen wird. die ... von nowhere @ 13.11.07, 21:31 di 131107 sehe: mich älter werden rieche: keine vernunft schmecke: aufregung höre: lou reed/ perfect day fühle: morgen trage: lachend rauche: dauernd hätte gerne: zeit für alltag wäre gerne: die einzige gute tat heute = böse tat heute es wird: ich ein drittel jahrhundert alt und keinen tag klüger von nowhere @ 13.11.07, 21:20 fr 021107 sehe: in meine träume höre: immer dieselben träumlieder schmecke: wieder mehr rieche: leider riechen träume nicht fühle: weiter lese: ein grosser esel trage: mein schlafendes kind hätte gerne: eine freifahrtkarte für die db bzw öbb wäre gerne: in wien gute tat heute: im wald spazieren gegangen böse tat heute: im wald spazieren gegangen es wird: ein waldbrand von nowhere @ 03.11.07, 00:32 so 281007 sehe: wieder meine küche höre: leaving on a jetplane schmecke: eine angebrochene flasche burgenländischen rotweins rieche: nach letzter nacht fühle: das richtige rauche: österreichische nil (oder warens kim?) lese: die landschaft hinterm zugfenster trage: schwer hätte gerne: unendlich mehr zeit wäre gerne: dort gute tat heute: aus österreich zurückgekommen böse tat heute: alles, was ich derzeit tue, ist richtig es wird: bald ... von nowhere @ 28.10.07, 19:57 |
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