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Dienstag, 26. November 2002


Wenn man sich überlegt, daß wir genauso blöd sein werden wie die, wenn wir groß sind ...



Mag wieder einmal "La Guerre des Boutons" (Der Krieg der Knöpfe) sehen. Am liebsten jetzt. Mag nicht mit Zahnweh im Büro sitzen, sondern warm eingewickelt zuhause "Krieg der Knöpfe" anschauen und mich freuen.

"Si j'aurais su, j'avrais pas venu" (Hätte ich das gewußt, wäre ich nicht gekommen).



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Montag, 25. November 2002


Mit Häagen-Dazs Ringelnattern jagen



Am Morgen mit einem Lächeln aufgewacht. Der Arbeitstag war in Ordnung, danach eine Tüte geraucht, am Zebrastreifen gemeinsam mit zwei Polizisten gewartet, in letzter Zeit ist mir manchmal alles extrem egal.

Zum Freidenken eine waghalsige Öffentlichen-Verkehrmittel-Kombination hingelegt und bei der Landstrasse hinaus.

Rein zum Häagen-Dazs und einen Praline Caramel Crunch gekauft. Raus damit auf die Strasse und zu Fuß akzeptabel glücklich zum Stephansplatz geschlendert. Der dritte und der erste Bezirk sind großflächig und lokal vergiftet, die Angewandte, das MAK und der Stadtpark, sogar der Böhle sind vergiftet. Pizza Bizi vergiftet, Stephansplatz vergiftet, die Kärntner Strasse vergiftet.

Ich glaub ich bin gerade wieder am mich häuten.

...und an einem dieser tage denkst du wieder mal an dich ich stell mich selbst in frage denn du fragst mich ja nicht



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Das gemeine Jahr nach der gnadenreichen Geburt unseres Heilandes Jesu Christi, Teil 3



orf.at So ein Drecks- Wahlergebnis.

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Sonntag, 24. November 2002


Das gemeine Jahr nach der gnadenreichen Geburt unseres Heilandes Jesu Christi, Teil 2



Nachdem ich die Tüte von gestern fertig geraucht habe, mir ein English Breakfast gezaubert und dieses mit einem kleinen Bier inhaliert habe, auf die Suche nach dem Wahllokal. Den Zettel finde ich nimmer, aber zu was gibt es Hausmeisterinnen. Im Wahllokal sehr peinlich, ich schwebe gerade rein als C. anruft.

Mein Handy, voll laut: Eines Morgens in aller Frühe, oh bella ciao, bella ciao, bella ciao, ciao, ciao, eines Morgens in aller Frühe trafen wir auf unsern Feind.

Partisanen, kommt, nehmt mich mit euch, oh bella ciao, bella ciao, bella ciao, ciao, ciao, Partisanen, kommt, nehmt mich mit euch, denn ich fühl, der Tod ist nah.

Wenn ich sterbe, o ihr Genossen, oh bella ciao, bella ciao, bella ciao, ciao, ciao, wenn ich sterbe, o ihr Genossen bringt mich dann zur letzen Ruh

In den Schatten der kleinen Blume, oh bella ciao, bella ciao, bella ciao, ciao, ciao, in den Schatten der kleinen Blume, in die Berge bringt mich dann.

Und die Leute, die gehn vorrüber, oh bella ciao, bella ciao, bella ciao, ciao, ciao, und die Leute, die gehn vorrüber, sehn die kleine Blume stehn.

Diese Blume, so sagen alle, oh bella ciao, bella ciao, bella ciao, ciao, ciao, ist die Blume des Partisanen, der für unsre Freiheit starb.

Ist das schon ein Übertreten der Verbotszone? Einige hat es wild gerissen, ein Mädl hat recht gelacht. Naja?

Sonntagscafe beim Anker am Westbahnhof. Wie gut dass es Routinen gibt. Wahlsonntag!

Verbotszone (§ 58 NRWO 1992 BGBl. 471/1992 idgF.) Im Gebäude und in einem Umkreis von 30 Metern vom Eingang des Wahllokales ist am Wahltag jede Art der Wahlwerbung, insbesondere auch durch Ansprachen an die Wähler/innen, durch Anschlag oder Verteilen von Wahlaufrufen oder von Kandidaten/innenlisten, ferner jede Ansammlung verboten. Übertretungen der ausgesprochenen Verbote sind von der Bezirksverwaltungsbehörde mit Geldstrafe bis zu 218 Euro, im Fall der Uneinbringlichkeit mit Ersatzfreiheitsstrafe bis zu zwei Wochen zu ahnden.



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Das gemeine Jahr nach der gnadenreichen Geburt unseres Heilandes Jesu Christi



overandout.at Auweh. Bin gerade aufgewacht, es ist saukalt, die ganzen Fenster sind offen gewesen und der Fernseher hat volle Lautstärke irgendwelche deutschen Seriendialoge ins Schlafzimmer gefetzt. Das Licht ist schon eingeschalten, wie praktisch und zum Ausgleich ist es dafür im Badezimmer so heiss wie in einer Sauna.

Gestern ist Co. vorbeigekommen und nach dem Tee sind wir dann auf Rotwein und Tüten umgestiegen. Als dann C. auch noch vorbeigekommen ist, ist das ganze irgendwie in die volle dreier House-Party abgeglitten, mit in der Küche stehen und Schnaps trinken. Voll das Durcheinander, dabei waren wir ja nur drei Personen. Was gibt es schöneres als Körperreinigung. Co. ist dann gegangen und C. und ich haben dann zu zweit weitergemacht.

I've been dreaming of the things i've learnt about a boy Whose bleeding, celebrate to elevate The joy is not the same without the pain

Ipso facto Using up your oxygen, you know i'm shallow Calling out for extra help You've got to let me in or let me out

0h something to talk about Yeah something to talk about

I've been dreaming of the things i've learnt about a boy Whose leaving, nothing else to chance again You've got to let me in or let me out

Oh something to talk about Yeah something to talk about

overandout.at Dann auf ins Europa, so einen Hunger. Musik im Hinterzimmer war sehr fein, nur wirklich komische Leute. So bezopfte Bodybuilder und irgendwelche Reservelektoren für extreme Wirtschaftsinformatikrandthemen. Und Frauen die von vorne wirklich nicht ganz gescheit ausgesehen haben.

Dann in die Bluebox. Daran kann ich mich gar nicht mehr erinnern.

Dann OÖer getroffen und ins Donau gefahren. Dort höchst positiv überrascht, das Donau war gar nicht wirklich in Wien, irgendwo anders. Das lange Elend 2 war auch dort, wir haben uns dann zu ihm und seinen Freund dazugesetzt. Ende der Erinnerung.

Dann ins Cafe Leopold. Ich kann mich nur noch erinnern dass ich irgendwann mit St. Über irgendwelche Fleischbars diskutiert haben (wir haben keine Fleischerhauerereien gehabt, bei uns hat es nur Fleischbars gegeben, keine Wurst nur rohe Stücke Fleisch...) und dass sie höchst eigenartige Musik gespielt haben.

Danach Split. C. und ich noch auf der Suche nach irgendeiner bestimmten Location im MQ. Wahrscheinlich drei mal daran vorbeigelaufen, jedenfalls irgendwann aufgegeben und statt dessen in die Kunsthalle zu dem Lomografen-Dings. Dort die extrem geniale Feststellung getroffen: „Wir waren schon lange weg von der Oberfläche!“ Extremer Wegbeamfaktor und ich schwebte angenehm zurückgelehnt eineinhalb Meter über die Tanzenden auf der Tanzfläche. Wie das gegangen ist, weiss ich auch nimmer ;-)

Und jetzt fetzt Miles Davies „Filles de Kilimanjaro“ in meinen Körper und schön langsam wird es in der Wohnung wieder warm. Nahrung zu mir nehmen und dann gehe ich wählen.



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do 100108


sehe: woody allen höre: autos vorbeirauschen weil ich bei offener balkontüre in der küche rauche schmecke: gummibärli rieche: verrauchte wohnung fühle: rastlosigkeit trage: thailandhose (unten sommer) und wollpulli (oben winter) lese: kureishi/ das sag ich dir rauche: heute wenig hätte gerne: ein ende des wartens wäre gerne: in gesellschaft gute tat heute: die wildschweine besucht böse tat heute: die wohnung weiter ...
von nowhere @ 10.01.08, 23:30

do 291107


sehe: abschiede höre: immer dieselben lieder schmecke: bier rieche: nicht nach mir fühle: benommenheit rauche: ich fresse die zigaretten schon fast trage: graues kleid. schwarze strümpfe. schickes rosa unterkleid. lese: gerade ausgelesen: peter stamm/ an einem tag wie diesem. jetzt mache ich weiter mit: john von düffel/ beste jahre; und nebenbei blättere ich im decamerone hätte gerne: mehr ...
von nowhere @ 29.11.07, 19:23

anders.


das sehnen nach dem anders. nach dem wegrücken vom jetzt; wissend, dass die zufriedenheit nie zufriedenzustellen ist. sehnend nach einem alltag, der ohne der bestehende zu sein, ein alltag ist. mit grosser angst. und neugier. mut. der grösser wäre, wäre ich allein. sehnen nach dem anders: das präsent ist, kommen wird, und vielleicht gehen wird. die ...
von nowhere @ 13.11.07, 21:31

di 131107


sehe: mich älter werden rieche: keine vernunft schmecke: aufregung höre: lou reed/ perfect day fühle: morgen trage: lachend rauche: dauernd hätte gerne: zeit für alltag wäre gerne: die einzige gute tat heute = böse tat heute es wird: ich ein drittel jahrhundert alt und keinen tag klüger
von nowhere @ 13.11.07, 21:20

fr 021107


sehe: in meine träume höre: immer dieselben träumlieder schmecke: wieder mehr rieche: leider riechen träume nicht fühle: weiter lese: ein grosser esel trage: mein schlafendes kind hätte gerne: eine freifahrtkarte für die db bzw öbb wäre gerne: in wien gute tat heute: im wald spazieren gegangen böse tat heute: im wald spazieren gegangen es wird: ein waldbrand
von nowhere @ 03.11.07, 00:32

so 281007


sehe: wieder meine küche höre: leaving on a jetplane schmecke: eine angebrochene flasche burgenländischen rotweins rieche: nach letzter nacht fühle: das richtige rauche: österreichische nil (oder warens kim?) lese: die landschaft hinterm zugfenster trage: schwer hätte gerne: unendlich mehr zeit wäre gerne: dort gute tat heute: aus österreich zurückgekommen böse tat heute: alles, was ich derzeit tue, ist richtig es wird: bald ...
von nowhere @ 28.10.07, 19:57

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